
Die georgische Dirigentin Sophia Khutsishvili ist seit 2025 als Senior Artist an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) am Institut für Kirchenmusik tätig, spezialisiert auf Chor und Ensembleleitung.
Sie ist Gewinnerin des 1. Preises beim 9. Internationalen Chorleitungswettbewerb „Towards Polyphony“ in Wrocław und Stipendiatin des Sylff Fellowship Program (2023). Zudem erhielt sie Auszeichnungen beim 20. Internationalen Chorleitungswettbewerb „Gheorghe Dima“ in Rumänien und wurde 2024 mit dem renommierten Erwin-Ortner-Preis ausgezeichnet.
Im Juli 2025 wurde sie in die Jury des World Peace Choral Festival and Competition in Wien berufen, wo sie außerdem Meisterkurse für internationale Chöre leitete.
Ihre musikalische Ausbildung im Fach Chorleitung begann sie an der E. Mikeladze Central Music School in Tbilisi bei Prof. Liana Chonishvili. Anschließend absolvierte sie ihr Bachelorstudium am V. Sarajishvili State Conservatoire bei Prof. Mikheil Edisherashvili.
An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien schloss sie ihr Masterstudium in Chorleitung bei Prof. Alois Glassner ab und studierte zuvor bei Prof. Sian Edwards. Derzeit setzt sie ihr Studium im Orchesterdirigieren bei Andrés Orozco-Estrada fort.
Sophia Khutsishvili arbeitete bereits mit renommierten Ensembles zusammen, darunter der Rundfunkchor Berlin, der Sofia National Philharmonic Choir, der Transylvania State Choir, das Georgian Philharmonic Orchestra, das Szolnok Symphony Orchestra sowie der Webern Kammerchor.
Seit 2022 ist sie künstlerische Leiterin der Cappella Albertina, deren künstlerisches Profil sie mit einem breiten und vielseitigen Repertoire prägt und für ihre ausdrucksstarken sowie differenzierten Interpretationen große Anerkennung erhält.